Interessanter Kräuterspaziergang in Ruit

Wer kennt sie nicht, die ungeliebten drei: Brennnessel, Giersch, Löwenzahn? Die wachsen überall, ob man sie mag oder nicht. Trotzdem sind sie die drei wichtigsten Wildkräuter in unseren Breiten. In denen es über 2000 essbare Wildpflanzen gibt. Auch dass die (Un)Kräuter mehr als 25-mal so viel Vitamin C wie Kopfsalat enthalten, war den Teilnehmern an unserem Kräuterspaziergang mit der Wildpflanzenpädagogin Ingrid Wiesler so nicht geläufig.

Schon bei unserem ersten Stop bei der Wiese neben der Treppe in der Grünen Mitte wurden die ersten Kräuter gesichtet. Bis zum Ende des Spaziergangs im Friedhof waren es über zehn verschiedene, unter anderem der blaue Natternkopf, die Wilde Möhre, die Färberkamille, die Brunelle, der Rotklee, natürlich das Gänseblümchen, das Wiesenlabkraut, der Gundermann, das Gänsefingerkraut und besonders zahlreich der Spitz- und Breitwegerich.

Frau Wiesler zeigte, wie man die Pflanzen erkennen kann und gegen welche Krankheiten sie früher angewendet wurden.

Zum Abschluss konnten die Teilnehmer im Gradmannhaus selbstgemachte köstliche Blütenbutter mit Brot und eine würzige Kräuterquiche probieren.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Ingrid Wiesler für den informativen Nachmittag und bei Frau Weise für die Gastfreundschaft im Treffpunkt Ruit.

Ingrid Wiesler und Karin Böhmerle

Grüne Mitte 1

 

Grüne Mitte 2

Natternkopf

Färberkamille

Spitz- und Breitwegerich

Auf zum Friedhof

Kräuterstrauß

Kräuterquiche, Blütenbutter mit Brot, Olivenöl und Gewürzsalz