Schneiden, nicht schnippeln!

Diese klare Aussage von Christel Schäfer an die knapp ein Dutzend Frauen, die am  Samstag, dem 16. März,  zum „Schnittkurs für Frauen“ ins Rossert kamen, wurde auch kräftig in die Tat umgesetzt.          An zwei unterschiedlich gewachsenen Apfelbäumen demonstrierte Christel Schäfer in ihrer unnachahmlichen Art, dass es sinn- und wirkungsvoller ist, kräftig auszuschneiden, um dem Baum Licht und Luft zu geben, anstatt kosmetische Einkürzungen vorzunehmen, die den Baum nur zu noch mehr Verzweigungen anregen.

Dass senkrechte Äste keine Früchte tragen, war den Teilnehmerinnen schnell klar und wurde am passenden Objekt erklärt. Auch einem dünneren, nach außen wachsenden Ast sollte man noch ein Jahr Zeit geben, um zu sehen, ob sich daran Fruchtstände entwickeln, sei sinnvoll, erklärte Christel Schäfer. Nach zwei Stunden Arbeit war viel Schnittgut angefallen und die beiden Bäume nicht wiederzuerkennen. Bei Kaffee und Kuchen, den Familie Illi als Gastgeber spendierte, wurde noch viel diskutiert und fachgesimpelt.

Kaffee und Kuchen für die Damen

Von oben sieht man besser

Der muss weg

Besser mit Säge

Viel zu schneiden

Kleine Stärkung

Es geht los!

So sieht ein Jungbaum aus