Stadt pflanzt Bienenbaum in der Grünen Mitte!

Mitte November ließ die Stadt Ostfildern als Ersatz für den von uns 1985 gepflanzten Ginkgobaum, der damals eine echte Rarität war, in der Grünen Mitte beim Festplatz und in Sichtweite unserer Johannisbeeren-Anlage einen Bienenbaum pflanzen, der ebenfalls eine Rarität ist, weil er im Normalfall nur als Strauch erhältlich ist. Der Bienenbaum (Euodia hupehensis; auch: Evodia und Tetradium), wird auch Duftraute oder Tausendblütenbaum genannt.

Er verströmt einen wunderbaren Duft und ist für Bienen von unschätzbarem Wert.

Leider musste der von uns geplante kleine Festakt pandemiebedingt abgesagt werden. Wir sind sicher, dass die Ruiter Bevölkerung in Zukunft viel Freude beim Anblick seiner Blüten haben wird und die heimische Bienenwelt rege zu Besuch vorbeifliegt.

Jungbaum mit Kunst

Blühender Bienenbaum

Baumschnittkurs für Alle

Trotz einem trüben Himmel und einem kalten Wind hatten sich am Samstag, dem 17. März, rund 20 Interessierte auf der Baumwiese von Familie Ott im Grund eingefunden, um sich von Martin Krinn zeigen zu lassen, wie man einen jüngeren und einen schon 20 Jahre alten Apfelbaum so schneidet, dass er in Form gebracht wird (der jüngere) oder wieder Licht und Luft bekommt (der ältere).

Mit schnellen Schnitten und launigen Sprüchen verging die Zeit wie im Fluge. Dass bei dem alten Baum nicht mit der Schere geschnitten sondern gesägt wurde, kam bei allen Teilnehmern gut an. Bei beiden Probanden waren die getanen Arbeiten danach gut zu sehen, wir werden nun das weitere Gedeihen der Bäume im Laufe des Jahres beobachten.

Zum Schluss gab es bei Kaffee und Kuchen noch reichlich Gelegenheit zum Fachsimpeln. Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich Michael und Christel Ott für ihre Gastfreundschaft und die wunderbaren Kuchen!

Begutachtung

Fast ferig

2. Begutachtung

Mit großem Besteck

Seitenwechsel

Alt und Jung schaut zu

Fertig

Fachsimpeln bei Kaffee und Brezeln

Zu Besuch in der Villa Reitzenstein

Freudig überrascht war unsere Gruppe am Mittwoch, dem 26.2., als wir noch vor der Führung mit Kaffee und Kuchen begrüßt wurden, schließlich trinkt man nicht alle Tage seinen Kaffee aus einer Tasse mit dem baden-württembergischen Staatswappen!

Nach dem Kaffee begrüßte uns der Hausherr über eine Videobotschaft.

Unsere Führerin, Frau Dr. Göller, erzählte dann die abwechslungsreiche Geschichte der Villa Reitzenstein und ihrer Bewohner und Nutzer. Helene Freifrau von Reitzenstein ließ die Villa von 1910 bis 1913 erbauen, optische Anklänge an die Schlösser Solitude und Monrepos sind unverkennbar.

Heute wird die Villa hauptsächlich zu repräsentativen Zwecken und den wöchentlichen Kabinettssitzungen genutzt, fleißige Mitarbeiter sahen wir jedenfalls nicht herumeilen.

Dann spazierten wir durch die zahlreichen wunderbar ausgestatteten Räume der Villa und konnten die gestalterischen Details bewundern. Und im Kabinettssaal fühlten wir uns dem Ministerpräsidenten ganz nahe. Zum Schluss konnten wir noch einen kurzen Gang durch den Park schaffen, bevor eine Unwetterwand über uns hinwegzog. Wir werden sicher im Laufe des Sommers, wenn der Park wieder für die Öffentlichkeit geöffnet wird, wiederkommen.

Die Villa

Begrüßung mit Kaffee und Kuchen

Grüße vom M-P

Im Foyer

In der Bibliothek

Bodenbild

Im Gobelinsaal

Im Kabinettssaal

Jahreshauptversammlung

Besser besucht war dann ab 17.30 Uhr unsere diesjährige Jahreshauptversammlung mit 49 Mitgliedern war der Saal gut gefüllt. Die Vorsitzende des KOVs, Christel Schäfer, überbrachte die Grüße des Kreisverbandes und bedankte sich nochmals für die hervorragende Organisation des OGVs bei der Durchführung der diesjährigen Mitgliederversammlung aller KOVs in der Waldheimhalle in Ruit. Sie appellierte an alle Mitglieder im Verein, in der Mitgliederwerbung nicht nachzulassen, nur so sei das Überleben unserer Vereine zu sichern.

Nach den ausführlichen Berichten der Vorstandsmitglieder übernahm Gerhard Mack die Entlastung. Er bedankte sich im Namen der Mitglieder für die vom gesamten Ausschuss geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Die Entlastung von Vorstand und Beirat erfolgte einstimmig.

Neuer Kassenwart gewählt

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurde der 2. Vorsitzende Harald Eggert einstimmig in seinem Amt bestätigt. Da unser bisheriger Kassenwart Jürgen Illi nicht wieder zur Verfügung stand, bedankte sich Karin Böhmerle bei ihm für seine langjährige erfolgreiche Arbeit als Kassenwart, die er vor 4 Jahren in schwierigen Zeiten übernommen hatte und bis zum Schluss erfolgreich und superkorrekt ausfüllte.

Als neuen Kandidaten präsentierte Karin Böhmerle Hans-Joachim Verlei.

Da Herr Verlei in Ruit als ehemaliger Vorstand des TB und Leiter der Kreissparkasse allseits bekannt ist, wurde er von den anwesenden 49 Mitgliedern einstimmig in das Amt gewählt.

Herr Verlei freut sich, nach seiner Pensionierung wieder Kontakte nach Ruit knüpfen zu können und für den OGV als Kassenwart tätig zu sein. Auch die drei Beiratsmitglieder Petr Klir, Jörg Metzger und René Mottl wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Zum Schluss ließen Karin Böhmerle und Dieter Glemser in einer Diaschau die Ereignisse und Veranstaltungen des vergangenen Jahres noch einmal mit vielen schönen Fotos Revue passieren.

Willkommensdeko

Karin Böhmerle

Jürgen Illi

Hans-Joachim Verlei und Karin Böhmerle

Winterkaffee im Bürgerhaus

Am Samstag, dem 1. Februar, fand im Bürgerhaus unser traditioneller Winterkaffee mit Ehrung der Geburtstagsjubilare des vergangenen Jahres statt. Bei Kaffee und vielen Kuchen, die wieder von den Ausschuss-Mitgliedern gebacken und gespendet wurden, konnten wir 35 Gäste begrüßen. Das waren weniger als in den vergangenen Jahren, auch von den zahlreichen eingeladenen Geburtstagsjubilaren waren nur 4 erschienen. Das ist sehr schade, denn diejenigen, die gekommen waren, konnten wieder einen schönen Nachmittag mit vielen guten Gesprächen miteinander verbringen.

Das Falt-Team

Das Küchenteam

Kaffeeboy

Gäste

Die Jubilare

Andrang beim Weihnachtsmarkt

Zwar wehte am frühen Morgen beim Standaufbau noch ein kalter Wind durch den Ort, aber dann kam im Laufe des Tages immer mehrt die Sonne durch und die Temperatur stieg an. Die zuerst spärlichen Besucher wurden zahlreicher  und fanden sich vor unserem Pavillon ein, um bei Saitenwürsstchen, Kaffee und Kuchen und später am Tag auch mit Glühwein Bekannte zu treffen und zu plaudern. Auch die kleinen Besucher hatten mit unserer Apfelspiralen-Drehmaschine ihren Spaß.

Die zahlreich gespendeten Kuchen unserer Vereins-Hausfrauen fanden reißenden Absatz. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender! Der Dank gilt auch an die 20(!) Helferinnen und Helfer, die unseren Stand von morgens um 9 Uhr bis zum Abend in drei Schichten am Laufen hielten! Es ist immer wieder beeindruckend zu erleben, wie unser OGV-Team bei solchen Veranstaltungen funktioniert, zumal wir dieses Mal auch einige neue Kräfte dabei hatten, denen es bei uns im Team gut gefiel und die sicher mit einem guten Gefühl ihren Einsatz erlebt hatten. Danke an alle, und bis zum nächsten Mal!

Unser Pavillon

Kasse ist Frauensache

Warten auf Kundschaft

Männer am Spülmobil

Alt und jung zusammen

An der Drehmaschine

Andrang von hinten

Abtrockner

Stimmungsvoller BLUMINO-Abschluss-Abend

Einen besonders interessanten und unterhaltsamen Abend erlebten am Freitag, dem 8. November,  über 100 Gäste, die in die wunderschön herbstlich geschmückte Waldheimhalle zur diesjährigen BLUMINO-Abschlussveranstaltung kamen.

Schon eine Stunde vor Beginn unterhielt das Duo „Olive“, zwei junge Musikerinnen aus Ostfildern, das Publikum mit angenehmer Hintergrundmusik. Nach der Begrüßung durch die beiden Vorsitzenden, Karin Böhmerle für den OGV Ruit e.V. und Uwe Schmidt für den OGV Nellingen startete Frau Eicher, die wieder als Moderatorin souverän durch den Abend führte, mit einem Interview mit OB Bolay ins Abendprogramm. Sie entlockte unserem OB teilweise sehr private Aussagen zu  seinen Aktivitäten im eigenen Garten. „Nach einem Bandscheibenvorfall halt nicht mehr so toll wie davor“, teilte er schmunzelnd mit.  Auf  die Frage nach der Zukunft der Ostfilderner Vereine stellte er einen Bezug zum 9. November vor 30 Jahren her, als der bis dahin unvorstellbare Mauerfall plötzlich Realität wurde. Er äußerte die Hoffnung, dass auch bei den vier Stadtteil-OGVs Veränderungen stattfinden könnten, die  bis jetzt niemand für machbar hält.

Anschließend überbrachte Christel Schäfer als Vorsitzende des Kreisverbandes dessen Grüße und dankte allen Teilnehmern und den Vertretern der OGVs für ihr Engagement. Sie rief dazu auf, genauso weiterzumachen.

Den Unterhaltungsteil des Abends bestritt Bernhard Bitterwolf, der das Publikum mit Geschichten und Musik auf alten Instrumenten unterhielt. Auch die Mitmachaktionen begeisterten das Publikum. Dabei durfte ein entspannter OB Bolay sein Taktverständnis mit einer Knall-Luftpumpe beweisen. Frau Eicher und Stadtrat Thomas Hüsson-Berenz mussten dann erraten, welche Lieder  das  Publikum sang. Hier hatte Herr Hüsson-Berenz knapp die Nase vorn.

Für die Diaschau hatte Dieter Glemser nicht nur Gärten und Balkone in Ruit und der Parksiedlung, sondern auch die Bürgergärten im Schapa fotografiert. Bei der Präsentation von Karin Böhmerle konnten die Gäste dann Ideen für die eigenen Anlagen bekommen. Anschließend wurden die insgesamt 44 Preisträger aus Nellingen und Ruit mit ihren Preisen bedacht. OB Bolay überreichte je vier Sonderpreise und 18 Standardpreise an die Teilnehmer.

Den  Ausklang dieses unterhaltsamen Abends gestaltete dann wieder das Duo „Olive“ mit ihren Melodien. Tanja Eicher dankte zum Schluss allen Gästen für ihren Besuch und dem OGV Ruit e.V. für dessen Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung.

Deko am Eingang

Bühnendeko

Tanja Eicher und OB Bolay

Blick in den Saal

Pfarrer Alender und Bernhard Bittermann

Heiteres Liederraten

Die Ehrenpreisträger

Preisträger mit OB

Andrang beim Drachenfest

Am Donnerstag, dem 3. Oktober, waren wir auf dem Drachenfest im SchaPa wieder mit unserer Saftpressaktion mit der historischen Saftpresse des CVJMs vor Ort. Nachdem am Vormittag noch dunkle Wolken mit Nieselregen vorbeizogen, klarte es am Nachmittag auf und sogar die Sonne ließ sich blicken. Die zahlreichen Besucher auf dem Gelände, die Zeitung sprach von 12000, drängten sich auch in mehreren Reihen vor unserem Stand, um unserem Pressteam bei der Arbeit zuzusehen und einen Becher frisch gepressten Apfelsaft zu kosten.

Dass dieser ganz anders schmeckt wie der herkömmliche Saft aus der Flasche, bestätigten die Besucher spontan und waren auch bereit, ein paar Minuten anzustehen, bis wieder frischer Saft in die praktischen Zapfbeutel abgefüllt war, die wir zum Mitnehmen anboten.

Vielen Dank an dieser Stelle an Jörg Metzger, Frank Schumacher, Christian Sachs, Stefan Künzel, Thomas Stang und Sven Heiker, die den ganzen Tag an der Presse Schwerstarbeit verrichteten! Nicht zu vergessen alle Helferinnen und Helfer am Tresen sowie unsere Vereinskinder, die mit voller Begeisterung Saft zapften oder Äpfel wuschen!

Obstbaugeschichte und Schnapsbrennen

Um diese beiden interessanten Themen näher kennenzulernen, machten sich am Samstag, dem 13. Juli 16 lernbegierige OGvler nach Glems ins dortige Obstbaumuseum, übrigens das einzige in Baden-Württemberg! Dies wird seit seiner Gründung vor 18 Jahren von ehrenamtlichen Mitgliedern eines Fördervereins betreut, der die zahlreichen Exponate aus der Vergangenheit liebevoll zusammengestellt hat. So wurde mancher an die Werkzeuge seiner Eltern und Großeltern erinnert, mit denen man damals geschafft hatte.

Im hinteren Teil des Museums befindet sich eine Kelter, in der jedes Jahr die Äpfel der heimischen Streuobstwiesen verarbeitet werden.

Nach einer Kaffeepause stand schon unser Planwagen mit zwei stämmigen Zugpferden vor der Tür, die uns in einer Stunde gemütlich nach Dettingen zur Schaubrennerei Straßer schaukelten. Dort wurden wir mit einem spritzigen Apfel-Kirsch-Secco begrüßt.

Bei einem deftigen Vesper begann Herr Straßer schon, uns in die vielfältige Welt des Brennens und Destillierens einzuführen. Da die meisten OGVler in diesem Metier schon Erfahrungen gesammelt haben, begann bald eine fachmännische Diskussion über das gesamte Spektrum, sodass kaum Zeit blieb, die angebotenen Brände und Liköre zu verkosten. Von den über 40 Sorten, die Herr Straßer im Angebot hat, fand mancher schnell seinen Liebling, den er mit nach Hause nehmen konnte.

 

 

Ausflug zur BUGA nach Heilbronn

Nach 42 Jahren findet derzeit wieder eine Bundesgartenschau in Baden-Württemberg statt! Da mussten wir unbedingt hin. Und so Fuhren am Samstag, dem 25 Mai, ein gut gefüllter Bus mit Nellingern, Ruiter und Kemnatern nach Heilbronn, um sich die BUGA anzusehen.

Die Gartenschau teilt sich auf einer Fläche von 40 Hektar in fünf Bereiche auf, die wir alle nacheinander besichtigten: Die Neuen Ufer als Freizeitgelände, die Sommerinsel mit den Seen, das „Inzwischenland“ mit über 1000 neu gepflanzten Bäumen, die „Stadt im Werden“ als neues Stadtquartier und der Forscherinsel mit der Experimenta, die ja auf Dauer dort angesiedelt ist.

Nach 12 Jahren Planung ist es gelungen, aus einer ehemaligen Industriebrache eine ganz neue Landschaft zu schaffen, die mitten in der Stadt liegt und diese auf Dauer positiv gestalten wird. Unsere Besuchergruppe war jedenfalls total begeistert, was hier auch unter dem Aspekt „Nachhaltigkeit“ entstanden ist.

 

 

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